Parteien
Das Ende von Diktatur und kommunistischer Einheitspartei Partidul Communist Roman (PCR) im Jahre 1989 war die Geburtsstunde eines pluralistischen Parteiensystems. Dabei gelang es der damaligen Frontul Salvarii Nationale (FSN) bereits in der Phase des Umbruchs die künftige Struktur der Exekutiv- und Legislativorgane auszubauen und die Regierung unter Leitung von Präsident Iliescu zu übernehmen. Als politische Nachfolgerin der Front zur nationalen Rettung etabliert sich die Partei der Sozialen Demokratie Rumäniens (PDSR) von der sich wiederum die Reformer abspalteten und die Demokratische Partei (PD) gründeten.
In der Folgezeit bildeten sich außerdem mehr als 150 politische Parteien.
Die zurzeit im Parlament vertretenen Parteien sind folgende (Parlamentswahl 9. Dezember 2012):
USL (Sozialliberale Union): 273 Sitze im Abgeordnetenkammer, 122 Sitze im Senat
ARD (Wahlallianz „Rechtes Rumänien“) 56 Sitze im Abgeordnetenkammer, 24 Sitze im Senat
PP-DD (Partei des Volkes - Dan Diaconescu) 47 Sitze im Abgeordnetenkammer, 21 Sitze im Senat
UDMR (Demokratischer Verband der Ungarn in Rumänien): 18 Sitze im Abgeordnetenkammer, 9 Sitze im Senat
Die Zahl der Volksvertreter im Unterhaus liegt bei 394, hinzu kommen die 18 Abgeordneten der Minderheiten. Das Oberhaus verfügt ab nun über 176 Senatoren. Das rumänische Parlament hat insgesamt 588 Mitglieder