Parteien
Das Ende von Diktatur und kommunistischer Einheitspartei Partidul Communist Roman (PCR) im Jahre 1989 war die Geburtsstunde eines pluralistischen Parteiensystems. Dabei gelang es der damaligen Frontul Salvarii Nationale (FSN) bereits in der Phase des Umbruchs die künftige Struktur der Exekutiv- und Legislativorgane auszubauen und die Regierung unter Leitung von Präsident Iliescu zu übernehmen. Als politische Nachfolgerin der Front zur nationalen Rettung etabliert sich die Partei der Sozialen Demokratie Rumäniens (PDSR) von der sich wiederum die Reformer abspalteten und die Demokratische Partei (PD) gründeten.
In der Folgezeit bildeten sich außerdem mehr als 150 politische Parteien.
Davon etabliert haben sich die Partidul National Liberal (PNL) und der Partidul National Taranesc - Crestin Democrat (PNTcd) als feste Größen. Daneben bildeten sich auch Parteien ethnischer Minderheiten und eine ökologische Bewegung.
Die im Parlament vertretenen Parteien sind (nach Größe der Fraktionen im Senat):
Sozialdemokratische Partei (Partidul Social Democrat - PSD)
Demokratisch-Liberale Partei (Partidul Democrat Liberal - PD-L)
National-Liberale Partei (Partidul National Liberal - PNL)
Groß-Rumänien-Partei (Partidul Romania Mare)
Demokratischen Verband der Ungarn in Rumänien
(Uniunea Demokrata Maghiara din Romania - UDMR)
Konservative Partei (Partidul Conservator)